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arbeitsweltbezogene Beratung

Zielgruppe

Jugendliche und jungen Erwachsene bis 27 Jahre,
  •  die durch soziale Benachteiligung oder individuelle Beeinträchtigung in     besonderem Maße Hilfe auf dem Weg von der Schule bis zur tatsächlichen     Eingliederung in die Arbeitswelt benötigen,
  •  die ohne Ausbildungs- und Arbeitsverhältnis sind und denen insbesondere     dadurch individuelle Ausgrenzung droht,


  • insbesondere:
  •  Abgänger von Schulen für Lernbehinderte

  •  Schulabgänger ohne anerkannten Abschluss oder mit Hauptschulabschluss

  •  Jugendliche in der Berufsvorbereitung oder in Berufsförderungsmaßnahmen

  •  Jugendliche, die Angebote zur beruflichen Eingliederung nicht in Anspruch     nehmen oder mit diesen noch nicht eingegliedert werden können

  •  Abbrecher von schulischen und beruflichen Bildungsgängen und     Fördermaßnahmen

  •  Jugendliche ohne beruflichen Abschluss oder mit beruflicher Teilqualifikation

  •  langzeitarbeitslose junge Menschen

  •  marktbenachteiligte Jugendliche

  •  Jugendliche mit Lern-, Leistungs- oder Entwicklungsbeeinträchtigungen bzw.
         -störungen
  • Ziel

    Förderung der schulischen und beruflichen Ausbildung, der Eingliederung in die Arbeitswelt sowie der sozialen Integration

    Teilziele

  •  Stärkung der Selbsthilfekräfte und Ressourcen

  •  Förderung des Kompetenzenbewußtseins

  •  schrittweise Vermittlung von Handlungserfahrungen

  •  berufliche (auch Neu-)Orientierung, Entgrenzung geschlechtsspezifischer      Zuschreibungen, Hinzielen auf ein verändertes Berufswahlverhalten

  •  Vermittlung von Informationen über die aktuelle Situation des Ausbildungs- und      Arbeitsmarktes und seinen Anforderungen

  •  Anbahnung der Kontaktaufnahme mit der ARGE, der Berufsberatung bzw.      Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit falls bisher noch nicht geschehen bzw.      Orientierung auf eine enge Zusammenarbeit

  •  Erarbeitung der Schritte zur Verbesserung der beruflichen (Re-)Integration unter      Beachtung der vorhandenen Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten

  •  zielgerichtete Stellensuche über Presse und Internet

  •  Bewerbungsberatung zur Gestaltung der Bewerbungsunterlagen und zur         Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

  •  Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und der dazu      gehörigen Anschreiben

  •  Kontaktaufnahme zu potentiellen (Bildungs-) Maßnahmeträgern und Arbeitgebern

  •  Motivierung von Jugendlichen für eine berufliche Eingliederung durch weitere      Angebote im Sinne von Aktivierungshilfen

  •  Befähigung zur Bewältigung von Lebensphasen, in denen die berufliche      Eingliederung/ soziale Integration nicht gelingt oder nicht durchhält

  •  umfassende Förderung des Jugendlichen, und zwar unbeschadet vom Erfolg      seiner Einbindung in schulisch organisierte Lern- oder betrieblich organisierte      Arbeits- und Leistungsprozesse

  •  Zusammenarbeit mit allen für die Zielerreichung erforderlichen Einrichtungen und      Stellen

  • Methoden

  •  systemische Beratung (Auftragsklärung, Ziel- und Lösungsorientierung, zirkuläres      Fragen, Ressourcenorientierung)

  •  Lebensweltorientierung

  •  klientenzentrierte Gesprächsführung

  •  wertfreie Annahme und Akzeptanz, einfühlendes Verstehen,

  •  Fördern und Fordern werden ausschließlich pädagogisch bestimmt

  •  einzelfallbezogene Arbeit und entwicklungsbegleitende Beratung durch das      Verfahren des Case Managements

  •  Gruppen – und Informationsangebote

  •  theoretische Anleitung und praktische Übungen

  •  Vermittlung

  •  Konfliktintervention

  •  fallbezogene Kooperation
  • Beratung bei finanziellen Problemen

    Zielgruppe

    Sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen unter 25 Jahren, die sich in einer finanziellen Notlage befinden oder denen diese droht
    Ziel
  •  Vermeidung bzw. Verminderung von sozialer und finanzieller Destabilisierung      als Folge eines nicht erlernten Umgangs mit Geld
  •  Sicherung der Existenzgrundlagen, Erhaltung des Ausbildungs-/ Arbeitsplatzes,      Stabilisierung der sozialen Situation
  • Teilziele
  •  Erarbeitung von Vorschlagsangeboten zur Handhabung und Lösung der      speziellen Schwierigkeiten unter Beachtung der individuellen Ressourcen
  •  Vermittlung von Impulsen für die Entwicklung neuer Handlungskompetenzen auf      der Alltagsebene
  •  (Wieder-)erschließung wie auch Erhalt von Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten      am Alltagsleben
  •  Beratung zur Vermeidung finanzieller Notsituationen
  •  Sensibilisierung für den bewussten Umgang mit eigenen Konsumwünschen
  •  planvoller Umgang mit dem Haushaltsbudget
  •  öffentlichkeitswirksame Darstellung der Ver- und Überschuldungsprobleme,      Aufzeigen der Ausschließungsprozesse (Ausmaße und Konsequenzen)
  • Methoden

  •  Einzelfallhilfe
  •  Beratung
  •  beratungsbegleitende Vermittlung zur Beilegung von Konflikten und Erschließung      und Nutzung von Anpassungspotentialen
  •  Krisenintervention
  •  fallbezogene Kooperation
  • Familienbezogene Beratung

    Zielgruppe

    Jugendliche und ihre Familien, die sich in schwierigen oder krisenhaften Lebenssituationen befinden.
    Ziel

    Bewältigung von Beziehungsproblemen und anderen familienbezogenen Problemen
    Teilziele

  •  Stärkung von Ressourcen und Selbsthilfekräften
  •  Abbau familiärer Spannungen
  •  konstruktive Konfliktbewältigung
  •  konstruktiver Umgang mit Aggressionen/ Gewaltsituationen
  •  Stärkung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
  •  Herausarbeitung von Verhaltensalternativen
  •  Stärkung von Selbstkontrolle und Steuerung
  •  Sensibilisierung von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  •  Einsicht/ Verständnis familiärer Muster und Bewältigungsstrategien
  •  Unterstützung bei Schwierigkeiten im Prozeß der Ablösung
  •  Sensibilisierung für Phänomene des Jugendalters (Drogen, Straffälligkeit) und      dem Umgang damit
  •  Bewältigung seelischer Probleme und psychologischer Störungen
  •  Schaffen von Verbindungen zu eventuell erforderlichen weiteren Hilfen
  • Methoden

  •  systemische Beratung (Auftragsklärung, Ziel- und Lösungsorientierung, zirkuläres      Fragen, Genogrammarbeit, Ressourcenorientierung, Umdeutung, Familienbrett)
  •  klientenzentrierte Gesprächsführung
  •  
  •  Verhaltenstraining
  •  Rollenspiele
  •  Wertschätzung/ Anerkennung
  •  Psychologische Beratung bei entsprechenden psychischen Bedingungsfaktoren      und seelischen Problemen
  •  informatorische Beratung
  •  Elternberatung
  • Beratung bei individuellen Entwicklungsproblemen, Krisen und Konflikten

    Zielgruppe

  •  Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen und krisenhaften      Lebenssituationen
  •  Kinder mit unangemessenem Konfliktlöseverhalten, die sich in ihrer Entwicklung      im Übergang zum Jugendlichen befinden
  •  Jugendliche mit familiären- und Ablöseproblemen
  •  kriminell gefährdete und straffällig gewordene Jugendliche und junge      Erwachsene 
  •  inhaftierte Jugendliche/ Heranwachsende
  • Ziele

  •  niederschwellige Unterstützung bei der Bewältigung von individuellen Problem-      lagen, Krisen und Konflikten
  •  Abbau von Straffälligkeit und Delinquenz/ Verminderung krimineller Gefährdung
  • Teilziele

  •  Stärkung von Ressourcen und Selbsthilfekräften
  •  Stärkung von Selbstkontrolle und Steuerung
  •  konstruktive Konfliktbewältigung
  •  konstruktiver Umgang mit Aggression
  •  Herausarbeitung von Verhaltensalternativen (z. Bsp. zu Gewalt)
  •  Stärkung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
  •  Sensibilisierung von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  •  Abbau familienbezogener Spannungen
  •  Einsicht/ Verständnis familiärer Muster und Bewältigungsstrategien
  •  Umgang mit krisenhaften Situationen im Elternhaus (Trennung, Gewalt)
  •  Unterstützung bei Schwierigkeiten im Prozeß der Ablösung
  •  Beratung hinsichtlich Identitätsfindung und Neu(-orientierung)
  •  Umgang mit Leistungsproblemen
  •  Beratung zum Umgang mit Drogen und Sucht
  •  Bewältigung seelischer Probleme und psychologischer Störungen
  •  Schaffen von Verbindungen zu eventuell erforderlichen weiteren Hilfen
  • Methoden

  •  systemische Beratung (Auftragsklärung, Ziel- und Lösungsorientierung, zirkuläres      Fragen, Genogrammarbeit, Ressourcenorientierung, Umdeutung, Familienbrett)
  •  klientenzentrierte Gesprächsführung
  •  Verhaltenstraining
  •  Rollenspiele
  •  Wertschätzung/ Anerkennung
  •  Biographiearbeit (Lebenslinie)
  •  psychologische Beratung bei entsprechenden psychischen Bedingungsfaktoren      und seelischen Problemen
  •  informatorische Beratung
  •  aufsuchende Arbeit
  • Beratung im Rahmen
    praktischer Lebensbewältigung

    Zielgruppe

  •  Jugendliche und junge Erwachsene mit existentiellen Sorgen und Problemen
  •  ratsuchende Jugendliche und junge Erwachsene, zur Unterstützung der eigen-      ständigen Lebensführung
  • Ziele

  •  frühzeitige, praktische und lebensweltorientierte Hilfestellung
  •  Unterstützung bei der sozialen Integration
  •  Hilfestellung bei grundlegender Neuorientierung (Entlassung JVA, erster eigener      Wohnraum)
  • Teilziele

  •  Beratung bei Wohnproblemen und eigenständigem Wohnen
  •  Beratung zu diversen Behördengängen (Arbeits- und Sozialamt, Gericht, Polizei,      Bürgeramt u.a.m.)
  •  Hilfestellung zum Umgang mit Finanzen ( Führung Haushaltsbuch, Vermittlung zur      Schuldenregulierung, etc. )
  •  Beratung zum Umgang mit Problemen in Schule, Lehre und Arbeit
  •  Förderung von Planungs- und Organisationskompetenzen
  •  Unterstützung bei der Kontaktaufnahme/ Vermittlung in weiterführende Hilfen
  • Methoden

  •  systemische Beratung (Auftragsklärung, Ziel- und Lösungsorientierung, zirkuläres      Fragen, Ressourcenorientierung, Umdeutung)
  •  klientenzentrierte Gesprächsführung
  •  Verhaltenstraining
  •  Rollenspiele
  •  Wertschätzung/ Anerkennung
  •  informatorische Beratung
  •  aufsuchende Arbeit